Kurzgeschichte über den Hinterfotzigen Mann Timmoti Kurzgeschichte über den Hinterfotzigen Mann Timmoti
Biete

Kurzgeschichte über den Hinterfotzigen Mann Timmoti

80 € VB Neu
15.02.2026 Gültig bis 01.04.2026 4

Beschreibung

Timmmoti wohnte immer noch über seinen Eltern, nicht aus Not, sondern aus faulheit und Gewohnheit. Unten zahlte jemand die Rechnungen, oben schrieb er an seinem Image, seinen LÜGEN und HInterfotzigen aktionen. Er nannte es „Netzwerk“ – in Wahrheit war es ein Geflecht aus Behauptungen, halben Wahrheiten und bewusst gesetzten Lücken.

Sein Auto war alt und klein, aber es stand wie ein Denkmal für den Satz: „Ich könnte, wenn ich wollte.“ Wenn er den Schlüssel drehte, röhrte es, als würde es sich beschweren, wieder Teil einer Geschichte zu werden, die am Ende doch nur im Kreis fuhr.

Online klang er wie jemand, der Türen öffnet. „Kontakte“, „Deals“, „Projekte“ – große Wörter, die nie zu Terminen wurden. Er schrieb Leuten, die unsicher genug waren, seine Sicherheit zu verwechseln mit Kompetenz. Wer nach Details fragte, bekam Ablenkung. Wer nach Belegen fragte, bekam Druck. Und wer trotzdem blieb, bekam ein Angebot, das so dringend klang, dass man sich schämen sollte, noch nachzudenken.

Dann schrieb er dem Falschen.

Der Mann am anderen Ende antwortete nicht mit Begeisterung, sondern mit Struktur: „Schick mir die Unterlagen. Eine Rechnung. Eine Referenz. Und wir machen einen kurzen Call, Kamera an.“ Kein Angriff, keine Moral – nur klare Schritte. Genau die Sorte Schritte, die Geschichten in Tatsachen verwandeln.

Er versuchte es erst mit Tempo: „Muss schnell gehen, sonst ist die Chance weg.“
Der andere blieb ruhig: „Dann erst recht Belege.“

Er versuchte es mit Mitleid: „Du weißt nicht, was ich gerade durchmache.“
Der andere blieb ruhig: „Dann machen wir’s später. Mit Belegen.“

Am dritten Tag kam die Nachricht, die nicht diskutiert: eine Rückforderung, ein Hinweis auf Rechtslage, eine Frist. Nicht dramatisch formuliert – nur so nüchtern, dass es wehtat. Plötzlich war sein Bildschirm kein Schutz mehr, sondern ein Protokoll. Chats, Versprechen, Zahlungsanfragen – alles sauber gespeichert.

Er saß lange still. Nicht aus Einsicht. Aus Rechnen. Er merkte, dass sein System nur funktionierte, solange andere höflich genug waren, nicht genau hinzusehen.

Unten klapperte wieder Geschirr, wie jeden Abend. Oben klickte er durch seine Nachrichten und löschte, was sich löschen ließ. Aber manches bleibt – nicht im Chat, sondern in den Köpfen der Leute, die man unterschätzt hat.

Am Ende blieb ihm sein Auto, sein Parkplatz und die Erkenntnis, dass die Realität nicht wütend wird. Sie wird nur irgendwann verbindlich. Das ganze geht weiter so ist Timmoti der Hinterhältige verlogene kleine ARSCHLOCH....
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Kurzgeschichte über den Hinterfotzigen Mann Timmoti
80 € VB
96052 Bamberg Neu Dienstleistungen
15.02.2026 4
Beschreibung
Timmmoti wohnte immer noch über seinen Eltern, nicht aus Not, sondern aus faulheit und Gewohnheit. Unten zahlte jemand die Rechnungen, oben schrieb er an seinem Image, seinen LÜGEN und HInterfotzigen aktionen. Er nannte es „Netzwerk“ – in Wahrheit war es ein Geflecht aus Behauptungen, halben Wahrheiten und bewusst gesetzten Lücken.

Sein Auto war alt und klein, aber es stand wie ein Denkmal für den Satz: „Ich könnte, wenn ich wollte.“ Wenn er den Schlüssel drehte, röhrte es, als würde es sich beschweren, wieder Teil einer Geschichte zu werden, die am Ende doch nur im Kreis fuhr.

Online klang er wie jemand, der Türen öffnet. „Kontakte“, „Deals“, „Projekte“ – große Wörter, die nie zu Terminen wurden. Er schrieb Leuten, die unsicher genug waren, seine Sicherheit zu verwechseln mit Kompetenz. Wer nach Details fragte, bekam Ablenkung. Wer nach Belegen fragte, bekam Druck. Und wer trotzdem blieb, bekam ein Angebot, das so dringend klang, dass man sich schämen sollte, noch nachzudenken.

Dann schrieb er dem Falschen.

Der Mann am anderen Ende antwortete nicht mit Begeisterung, sondern mit Struktur: „Schick mir die Unterlagen. Eine Rechnung. Eine Referenz. Und wir machen einen kurzen Call, Kamera an.“ Kein Angriff, keine Moral – nur klare Schritte. Genau die Sorte Schritte, die Geschichten in Tatsachen verwandeln.

Er versuchte es erst mit Tempo: „Muss schnell gehen, sonst ist die Chance weg.“
Der andere blieb ruhig: „Dann erst recht Belege.“

Er versuchte es mit Mitleid: „Du weißt nicht, was ich gerade durchmache.“
Der andere blieb ruhig: „Dann machen wir’s später. Mit Belegen.“

Am dritten Tag kam die Nachricht, die nicht diskutiert: eine Rückforderung, ein Hinweis auf Rechtslage, eine Frist. Nicht dramatisch formuliert – nur so nüchtern, dass es wehtat. Plötzlich war sein Bildschirm kein Schutz mehr, sondern ein Protokoll. Chats, Versprechen, Zahlungsanfragen – alles sauber gespeichert.

Er saß lange still. Nicht aus Einsicht. Aus Rechnen. Er merkte, dass sein System nur funktionierte, solange andere höflich genug waren, nicht genau hinzusehen.

Unten klapperte wieder Geschirr, wie jeden Abend. Oben klickte er durch seine Nachrichten und löschte, was sich löschen ließ. Aber manches bleibt – nicht im Chat, sondern in den Köpfen der Leute, die man unterschätzt hat.

Am Ende blieb ihm sein Auto, sein Parkplatz und die Erkenntnis, dass die Realität nicht wütend wird. Sie wird nur irgendwann verbindlich. Das ganze geht weiter so ist Timmoti der Hinterhältige verlogene kleine ARSCHLOCH....
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